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Kategorie: Finanzen

Anlagemöglichkeiten für Unternehmerinnen

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Mit einem Sparplan das Vermögen vergrößern

Viele Sparerinnen und Sparer leiden unter der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank. Für Tages- und Festgeldanlagen gibt es kaum mehr Zinsen, oftmals liegen diese sogar unterhalb der Inflationsrate. Entsprechend büßt das Vermögen an Kaufkraft ein. Für Frauen stellt das ein besonderes Problem dar: Überdurchschnittlich viele Frauen müssen dringend für das Alter vorsorgen, da sie eine geringere Rente als Männer erhalten. Vor allem zwei Gründe sind dafür verantwortlich: berufliche Auszeiten aufgrund von Kindererziehung und geringere Gehälter in typischen Frauenberufen vor der Existenzgründung.

Die Vorteile eines Sparplans


Einen Ausweg stellen fondsbasierte Sparpläne dar. Mit diesen lassen sich ansprechende Renditen erzielen, zugleich überzeugt das grundlegende Prinzip. Sparerinnen zahlen monatlich einen bestimmten Betrag ein, die meisten Anbieter ermöglichen eine Summe ab 25 oder 30 Euro. Diese regelmäßigen Beiträge summieren sich über eine längere Zeit auf ein stattliches Vermögen. Speziell bei Fondssparplänen kommt der Vorteil hinzu, dass die monatliche Anlage unabhängig vom aktuellen Kursniveau geschieht. Anlegerinnen müssen sich nicht wie bei einer Einmalanlage Gedanken machen, wann der optimale Zeitpunkt zum Investieren ist. Erwähnung verdient auch die Flexibilität: Einige Institute verzichten auf fixe Laufzeiten, Sparerinnen können jederzeit die Fondsanteile veräußern. Sie können auch die Sparraten aussetzen, beenden oder verändern. So können sie stets auf ihre finanzielle Situation reagieren. Das ist bei Unternehmerinnen mit unsicheren Einkünften besonders wichtig.

Keine Angst vor Kursschwankungen

Zahlreiche Deutsche ziehen Anlageformen wie das Tagesgeld vor oder parken ihr Geld sogar auf dem unverzinsten Girokonto. Sie schätzen die absolute Sicherheit dieser Produkte, angesichts niedriger oder nicht vorhandener Zinsen mehren sie ihr Vermögen aber nicht. Fondssparpläne erweisen sich als die bessere Alternative. Das Risiko von Kursschwankungen sollte niemanden ängstigen. Börsentiefs dauern meist nur wenige Monate oder Jahre, danach markieren die Kurse wieder neue Rekordmarken. Das zeigt zum Beispiel ein Blick auf den DAX. Da es sich bei Fondssparpläne um mittel- bis langfristige Geldanlagen handelt, müssen zwischenzeitliche Kursverluste nicht beunruhigen. Unterschiedliche Fondsarten stehen zur Auswahl:

- Aktienfonds versprechen die größten Renditechancen. Sparerinnen sollten die Risiken minimieren, indem sie in Fonds mit breitem Anlagehorizont und Fokus auf etablierte Konzerne investieren.
- Rentenfonds bieten eine hohe Sicherheit, wenn sie sich auf Staatsanleihen wirtschaftsstarker Länder konzentrieren. Die Renditechancen sind jedoch überschaubarer.
- Mischfonds fungieren als Kompromiss, sie kaufen Aktien und Anleihen. Dadurch garantieren sie Risikostreuung.

Vorsorge mit einem guten Sparplan

Viele haben eine zu große Furcht vor den Kursschwankungen an den Börsen. Sie sollten die Renditechancen aber nutzen, ansonsten existiert angesichts niedriger Zinsen keine Chance auf eine reale Vermögensmehrung. Als langfristige Sparanlage dienen Fondssparpläne zudem perfekt als flexible Altersvorsorge: ein Thema, dem sich Frauen mit niedrigen Rentenansprüchen unbedingt widmen sollten.


Kategorie: Finanzen

Der Mindestlohn ist da!

Mindestlohn: 8,50 €
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Vom Mindestlohn von 8,50 € werden laut Arbeitsministerin Andrea Nahles ab 2015 rund 3,7 Millionen Beschäftigte profitieren. Die Bundesregierung will damit Dumpinglöhne verhindern und dafür sorgen, dass weniger Arbeitnehmer trotz einer Festanstellung auf staatliche Hilfe angewiesen sind.

Es gibt aber einige Berufe, die (noch) nicht dem Mindestlohn unterliegen, wie z.B. Saisonarbeiter, Praktikanten, Zeitungsboten, Jugendliche und Langzeitarbeitslose. Übergangsfristen gelten für die Leiharbeit, die Fleischbranche oder das Friseurhandwerk, hier tritt der Mindestlohn erst im Jahr 2017 in Kraft.

Die Wirtschaft rechnet mit Jobverlusten, der Chef der Arbeitsagentur Weise dagegen rechnet nicht mit einem nennenswerten Anstieg der Arbeitslosenzahlen. 

https://www.tagesschau.de/inland/neu-2015-aenderungen-101.html


Kategorie: Finanzen

Die Rentenfreibeträge sinken weiter

Rentenbescheid
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Der Rentenfreibetrag ist der Teil der Rente, der nicht versteuert wird. Grundlage für die Berechnung ist die Jahresbruttorente.

Noch sind schätzungsweise drei Viertel aller Rentnerhaushalte steuerfrei. Bis zum Jahr 2020 jedoch sinkt der Steuerfreibetrag jährlich um 2 Prozent, danach nur noch um 1 Prozent. Wer ab dem Jahr 2040 in Rente geht muss seine Bezüge voll versteuern. Jährliche Rentenerhöhungen werden zu 100 % versteuert, da der individuelle Rentenfreibetrag zu Beginn der Rente festgelegt wird.

Auf der Website der Deutschen Rentenversicherung gibt es ausführliche Informationen zu diesem Thema.

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/2_Rente_Reha/01_Rente/04_in_der_rente/01_rentenbesteuerung/00_01_rentenbesteuerung_wie_besteuert_wird_node.html


Kategorie: Finanzen

Der Rentenbeitragssatz wird auf 18,7 Prozent abgesenkt

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Ab  1. Januar 2015 wurde der Beitragssatz der gesetzlichen Rentenversicherung von 18,9 auf 18,7 Prozent gesenkt. Nach Vorausberechnungen des Rentenversicherungsberichts aus dem Jahr 2014 kann die Höhe des Beitragssatzes bis zum Jahr 2018 gehalten werden. Bis 2028 steigt er schrittweise wieder an, auf 21,4 %.

Bis zu diesem Zeitpunkt werden die Renten selbst um etwa 39 Prozent steigen, nichtsdestotrotz ist es unerlässlich zusätzlich vorzusorgen, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Der Staat bietet hierfür verschiedene Förderungen an.  

Mehr erfahren Sie unter http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2014/11/2014-11-19-rentenmarathon-kabinett.html