Ergonomie am Arbeitsplatz - Chance statt lästige Pflicht

Unternehmerin am Arbeitsplatz mit Laptop
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Eines der großen Schlagworte im heutigen Berufsleben lautet Ergonomie. Doch was hat es mit der ergonomischen Gestaltung eines Arbeitsplatzes überhaupt auf sich und welche Vorteile ergeben sich daraus?

Was ist ein ergonomischer Arbeitsplatz?

Allgemein beschreibt der Begriff der Ergonomie die Wissenschaft von der Gesetzmäßigkeit menschlicher oder automatisierter Arbeit. Auf einen konkreten Arbeitsplatz bezogen bedeutet eine ergonomische Gestaltung insbesondere, die Arbeitsabläufe, aber auch die Umgebung so zu gestalten, dass das optimale Arbeitsergebnis erreicht wird. Hierbei nimmt der die Arbeit ausführende Mensch einen zentralen Stellenwert ein. Im Rahmen einer ergonomischen Gestaltung werden Arbeitsschritte, die Ablage von Arbeitsmitteln, die Sitzposition und vieles mehr auf die menschlichen Bedürfnisse angepasst. Ziel ist, die Ermüdung zu minimieren und so mit möglichst wenig physischem und psychischem Kraftaufwand das optimale Arbeitsergebnis zu erzielen.

Wie gestaltet man einen ergonomischen Arbeitsplatz?

Wichtigste Grundvoraussetzung für die Gestaltung eines ergonomischen Arbeitsplatzes ist ein Bewusstsein für die vorhandene Aufgabenstellung und ein Verständnis für die zu berücksichtigenden Aspekte. Hierzu gehören neben dem Wissen über den zu erbringenden Arbeitsablauf auch Kenntnisse über den menschlichen Körper, seine Funktionen und mögliche Störfaktoren. Ein hohes Maß an Ergonomie erreicht man durch eine detaillierte, auf den konkreten Arbeitsplatz bezogene Planung. Die unreflektierte Wiederholung eines erstellten Gestaltungsschemas für alle möglichen Arbeitsplätze dagegen erzeugt zwar zunächst einen deutlich geringeren Aufwand, führt aber langfristig zum gegenteiligen Effekt.

Heute kann eine fundierte CAD-Planung eines Arbeitsplatzes, wie sie zum Beispiel von dem Büroausstatter Gaerner im Rahmen seiner Kundenbetreuung durchgeführt wird, eine gute Ausgangsbasis bilden. Eine genaue Analyse des bestehenden Raumangebots und der umgebenden Rahmenbedingungen zeigt schnell die möglichen Veränderungen, sowie natürlich auch deren Grenzen auf.

Bekanntestes, weil einfach umzusetzendes Beispiel für eine Steigerung der Ergonomie am Arbeitsplatz dürften Anpassungen von Sitzhöhe, Tischhöhe und Bildschirmstandort bei Büroarbeitsplätzen sein. Da moderne Büromöbel in der Regel bereits über die Möglichkeiten zur Anpassung verfügen, können diese Maßnahmen meist kostenneutral durchgeführt werden. Weitere Beispiele aus Gewerbe und Industrie sind aber zum Beispiel auch die Anpassung der Höhen von Ablageflächen, Maschinentableaus oder Geräten selbst, sowie die Optimierung stehender Arbeitsplätze hin zu einer aufrechten und damit ermüdungsfreien Körperhaltung.

Welche Vorteile bringt die ergonomische Gestaltung?

Zunächst geht es bei den meisten ergonomischen Veränderungen von Arbeitsplätzen nicht um die Verbesserung ohnehin bereits gut funktionierender Abläufe, sondern viel mehr um die Reduzierung negativer Einflüsse auf die Produktivität. Bekannteste Beispiele dürften Kopfschmerzen und Verspannungen in Nacken und Rücken sein, die aus einer falschen Sitz- oder Stehposition resultieren und auf Dauer zu Konzentrationsstörungen, einer geringeren Produktivität und langfristig sogar zum Ausfall des Mitarbeiters führen können.

Aber auch, wenn die real messbaren Veränderungen der Arbeitsleistung zunächst eher gering erscheinen sollten, ist mittel- bis langfristig eine positive Auswirkung ergonomischer Verbesserungen auf eine Vielzahl von Bereichen messbar. So kann bereits eine durch den einzelnen Mitarbeiter kaum feststellbare Veränderung zu einem einfacheren oder unbeschwerten Arbeiten und somit zu einer höheren Zufriedenheit des Mitarbeiters führen. Pauschal lassen sich die verschiedenen kleinen Auswirkungen wohl am besten mit einer Verbesserung des Arbeitsklimas zusammenfassen.